Keine Angst vor australischen Spinnen. Genießen Sie Ihren Urlaub in Down Under gelassen und sicher!

Sie planen Ihre Reise nach Australien, sind aber besorgt wegen all der Geschichten über tödliche australische Spinnen, die am Flughafen nur darauf warten, dass ein schmackhafter Tourist vorbei kommt? Sie können beruhigt sein: Unsere Spinnen sind weder besonders aggressiv noch haben sie in 40 Jahren einen Todesfall verursacht.

1979 gab es in Australien den letzten bekannten Todesfall durch einen Spinnenbiss. Mittlerweile ist für die beiden tödlichen Spinnenarten ein Gegengift verfügbar. Diese beiden, auf die Sie achten sollten, sind die Rotrückenspinne und die Trichternetzspinne.

Rotrückenspinne  

Diese Spinnenart ist in ganz Australien verbreitet. Sie erkennen sie an ihren schwarzen (manchmal braunen) Körpern und ihrem charakteristischen roten Punkt/Streifen auf dem Rücken. Sie sind klein, etwa 1–4 cm groß und sehr verbreitet. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass sich im Moment eine davon am Türrahmen unseres Büros befindet. Nur die weibliche Exemplare sind gefährlich. Sie sollten also darauf achten, dass Sie den Abwasch machen und den Toilettensitz herunterklappen 🙂

Trichternetzspinne

Trichternetzspinnen kommen nur im Südosten Australiens vor, und nur die Sydney-Trichternetzspinne ist tödlich. Diese Spinnen sind etwas schwerer zu erkennen und können mit vielen anderen Spinnenarten verwechselt werden. Sie sind schwarz, vielleicht etwas größer als eine Rotrückenspinne (1–5 cm) und hässlich wie die Nacht. Wie auch bei der Rotrückenspinne sind nur die weiblichen Exemplare gefährlich.

 

Welche Vorsichtsmaßnahmen muss man bei Spinnen beachten?

Hier sind ein paar Dinge, die für jeden Aussie selbstverständlich sind, wenn er die freie Natur genießt:

 

  1. Spinnen mögen dunkle, geschlossene Räume. Wenn Sie Ihre Schuhe (oder möglicherweise auch andere Kleidungsstücke) über Nacht oder für längere Zeit im Freien gelassen haben, sollten Sie die folgenden Schritte befolgen. Klopfen Sie mit dem Absatz auf den Boden, um unheimliche Krabbeltiere zu entfernen, und drücken Sie dann auf die Oberseite des Schuhs. Klopfen Sie erneut auf den Boden, um wirklich sicher zu sein.
  2. Die Stellen, an denen Sie am ehesten einer Spinne begegnen werden, sind Schuppen, Topfpflanzen, Außentoiletten, Gartenmöbel, Baumstämme (mit loser Rinde) und Brennholz. Denken Sie daran: Unsere Spinnen sind nur dann aggressiv, wenn sie gestört werden. Stecken Sie also nicht Ihren Finger oder Ihre Zehe in solche Stellen. Wenn Sie auf einem Stuhl im Freien oder auf der Veranda sitzen, werfen Sie einfach einen kurzen Blick unter die Sitzfläche und die Kissen, bevor Sie sich entspannen.
  3. Achten Sie beim Zelten darauf, dass Ihr Zelt immer geschlossen ist.
  4. Tragen Sie bei Wanderungen in bewaldeten Gebieten stets geschlossenes Schuhwerk.

 

Wenn Sie Pech hatten und glauben, dass Sie von einer der beiden oben genannten Spinnen gebissen wurden, sollten Sie möglichst rasch ein Krankenhaus oder eine Krankenpflegestation (falls Sie sich an einem abgelegenen Ort befinden) aufsuchen, damit Sie dort untersucht werden können und Ihnen falls erforderlich ein Gegengift verabreicht wird. Wenn Sie von einer Rotrückenspinne gebissen werden, kann ein Eisbeutel oder eine kalte Kompresse den Schmerz lindern. Sollten Sie jedoch von einer Trichternetzspinne gebissen werden, müssen Sie die gesamte betroffene Extremität fest bandagieren.

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